Weltmissions-Projekt für das Jahr 2021

 

Der Kirchengemeinderat Ailingen hat in einem Umlaufbeschluss im November 2020 entschieden, dass wir im Jahr 2021  zwei neue Projekte mit dem "Opfer für die Weltmission" mitfinanzieren wollen. Wir stellen Ihnen nun auf dieser Seite die beiden Projekte kurz vor.

Die Mittel, die wir für diese Projekte im Lauf des Jahres weiterleiten werden, setzen sich zusammen aus 50% Kirchensteuermitteln und 50% Gottesdienst-Opfern und Spenden für die "Weltmission".

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

Projekt 1: "Armutsbekämpfung durch Anbau von Heilpflanzen" - INDONESIEN

 

 

 

In kleinen Dörfern mitten auf Bali entsteht eine neue Einkommensquelle: Frauen erlernen dort traditionelle Rezepte, um Öle, Medizin und Kosmetika aus den Pflanzen der Region herzustellen. Bis jetzt lebten die Menschen im Bergland Balis vorwiegend von Landwirtschaft, was ihnen meist nur ein knappes Auskommen für sich und ihre Kinder ermöglicht. Dabei blieben viele natürliche Ressourcen ungenutzt. Den Bauern und Bäuerinnen fehlte es an Kenntnissen, um aus der vorhandenen Pflanzenwelt langlebige, gut verkäufliche Produkte herzustellen.

Die Undhira University der Christlich-Protestantischen Kirche in Bali entwickelte das Projekt Ein Team aus Experten zeigt den Frauengruppen in den Bergdörfern, wie sie die verschiedenen Pflanzen und Kräuter anpflanzen, aufziehen, ernten und in hochwertige Heil- und Pflegemittel verwandeln können. Sie sollen zum einen für den persönlichen Gebrauch dienen. Zum anderen bilden sie die Grundlage für den Verkauf von natürlichen Heilmitteln und Kosmetika bei der Entwicklung der ehemals verarmten ländlichen Region zum attraktiven Ökotourismusort. Ein nächster Schritt in der Dorfentwicklung wird die Ausbildung von Öko- Führern, die das Projekt Touristen nahebringen. Zugleich werden Frauen aus dem Dorf in Akupressur und Aromatherapie ausgebildet, um das künftige touristische Angebot abzurunden.

Das Heilpflanzenprojekt verbindet eine moderne Herangehensweise mit der Bewahrung von Natur und traditionellem Wissen, um den Berglandbewohnern ein besseres Leben aus eigener Kraft zu ermöglichen.

Die EMS fördert die Tierzucht-Projekte mit insgesamt 20.000 Euro.

 

 

 

Projekt 2: "Miteinander gegen Coronan" - WELTWEIT

 

 

 

Die Corona-Pandemie hat tief in unser Leben eingegriffen. Sie bestimmt unser Denken, unsere Gefühle, unser Handeln in einem Alltag, der sich von einem Tag auf den anderen radikal verändert hat. Für uns in Deutschland ist es eine neue Erfahrung, im Zentrum einer medizinischen Katastrophe zu stehen. Es zeigt sich zum Glück, dass unser soziales Netz stark ist. Die Gemeinschaft hält zusammen.

Inzwischen hat sich das neuartige Coronavirus weltweit verbreitet. Aus unseren Mitgliedskirchen erreichen uns, vor allem aus Südostasien und Afrika, Hilferufe. Hauptleidtragende der Pandemie sind die Diskriminierten und Armen, die keinen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung haben und die ihr Geld im Tagelohn verdienen müssen. Sie sind in existenzieller Gefahr.

Trotz der schwierigen Lage helfen die EMS-Mitgliedskirchen wie immer dort, wo es am nötigsten ist.

Die Mitglieder der Kirchengemeinden legen Vorräte an und richten Armenküchen ein, um arbeitslos gewordene und auch kranke Menschen zu versorgen. Sie versorgen die Mitarbeiter örtlicher Krankenhäuser mit Mahlzeiten, um sie im kräftezehrenden Kampf gegen die Krankheit zu unterstützen. Haushalte in Quarantäne bekommen Essen und Hygieneartikel vor die Tür gestellt. Schulungen zu strikter Hygiene und Maßnahmen bei Verdacht auf Infektion werden in den Gemeinden durchgeführt.

Lassen Sie uns gemeinsam helfen und die Betroffenen bei der Bewältigung dieser weltweiten Katastrophe unterstützen.

Das EMS unterstützt für dieses Projekt mit: 175.000 Euro